Geschichte Schlössle Seeburg | SchlossFUN
Ein historisches Juwel bei Bad Urach mit neuer Ausrichtun
Das historische Schlössle Seeburg wurde 1885 von Dr. Carl Schmid nahe Bad Urach in Seeburg erbaut. Heute verbindet SchlossFUN (Schlössle Seeburg) die Geschichte des besonderen Anwesens mit einer neuen Nutzung als Eventlocation.
Nach dem Tod von Dr. Schmid im Jahr 1904 ging das Gebäude in den Besitz von Max Mühleisen über, der es bis 1970 bewohnte. Ab 1980 entwickelte sich das Schlössle zu einem beliebten Speisecafé und Ausflugsziel mit beeindruckender Aussicht.
Heute erlebt das Anwesen als SchlossFUN eine neue Ära. Mit seiner einzigartigen Verbindung aus historischer Architektur und modernem Komfort bietet es den idealen Rahmen für exklusive Veranstaltungen wie Hochzeiten, Geburtstage, Seminare und Tagungen sowie für Foto- und Filmproduktionen. Stilvolle Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort machen das Schloss zudem zur perfekten Location für mehrtägige Events und unvergessliche Erlebnisse.
GESCHICHTE
Im Jahr 1885 ließ Dr. Carl Schmid aus Stuttgart das Schlössle Seeburg in der malerischen „Buige“ nahe Bad Urach erbauen. Der damalige Uracher Oberbürgermeister Graser sowie der Stuttgarter Architekt Müller standen hinter der Planung des stattlichen Bauwerks, das aus dem charakteristischen Seeburger Tuffstein errichtet wurde. Ursprünglich als Privat-Sanatorium und Wohnhaus gedacht, bot es den wohlhabenden Gästen nicht nur Verpflegung und ärztliche Betreuung, sondern auch geistige Fortbildung in Fremdsprachen und Musik.
Besonders beeindruckend ist der Stein-Portikus, in den Dr. Schmid den lateinischen Spruch „Odi profanum vulgus et arceo“ (Ich hasse das Gemeine und halte es von mir fern) einmeißeln ließ – eine Botschaft, die den exklusiven Charakter des Hauses unterstreicht. Mit durchdachten Isolierungen, wie Stroh- und Lehmwickeln unter den Zinkblechdachplatten, war das Gebäude zudem gut auf die rauen Winter der Schwäbischen Alb vorbereitet.
Nach dem Tod von Dr. Carl Schmid im Jahr 1904 und dem Verkauf des Hauses durch dessen Witwe Anna an den späteren Bürgermeister von Seeburg, Max Mühleisen, erlebte das Gebäude eine neue Ära. Bis 1970 bewohnte Mühleisen das romantisch gelegene Anwesen, das von einer eigenen Quelle gespeist wurde.
Ab 1980 fand das Schlössle Seeburg als Speisecafé eine neue Bestimmung und zog viele Besucher an. Das charmante Café war ein beliebtes Ausflugsziel und zierte sogar den Einband eines Krimis von Agatha Christie, „Villa Nachtigall“. Gäste wurden auf der Terrasse mit dem Sinnspruch „Mach’ es wie die Sonnenuhr und zähl’ die heiteren Stunden nur“ willkommen geheißen und genossen die atemberaubende Aussicht.
DIE NEUE AUSRICHTUNG
Heute steht SchlossFUN (Schlössle Seeburg) für besondere Veranstaltungen in historischem Ambiente. Hochzeiten, Geburtstagsfeiern sowie Foto- und Filmproduktionen finden hier einen außergewöhnlichen Rahmen. Das historische Gebäude bewahrt dabei seinen unverwechselbaren Charakter und verbindet seine Geschichte mit einer neuen, zeitgemäßen Nutzung.